Tagebuch von Adelheid Graf

Dienstag, 31. August 2010

 

Heute arbeite ich wieder an der Website. Wie gut, dass Monika in der Nähe ist.

Gestern war der Tag sehr regnerisch und heute werden wir mit Sonnenschein beschenkt, den wir immehin durch die Fenster sehen und spüren können.

Meike kann mich morgen leider nicht in Köln abholen. Ich werde also mit dem Zug nach Bonn fahren und werde ihr Bilderrahmen bringen, um ihr einige Bilder einzurahmen. 

Montag, den 30. August 2010

 

Ich bin jetzt in Köln bei Monika, die so freundlich ist, mich bei der Gestaltung meiner Website zu unterstützen.  Es erfordert sehr viel Konzentration und es ist eben, wie so vieles, Übungssache.

Ralf und Ulrike kamen zum Abendessen und wir hatten zusammen ein kreatives Beisammensein.  Ralf, der Computerexperte konnte mir mit der Bildbearbeitung weiterhelfen und ich bin wieder einen ganzen Schritt weitergekommen. Ich danke diesen Freunden sehr, für ihre Unterstützung.

 

Ralf Perey hat mit einigen Partnern ein Fest organisiert "Kultur in der Sackgasse", das am kommenden Wochenende in Köln-Weiß stattfindet. Samstag, 4. September ab 14.30 Uhr und Sonntag, 5. September ab 12.30 Uhr. Ralf Pery stellt seine "Toten Autos" aus. Näheres unter www.kunst-in-der-sackgasse.de.

Sonntag, 29. August 2010

 

Heute habe ich den Künstler Plamen Petrov in Düsseldorf getroffen, der sich an der  Veranstaltung KUNSTPUNKTE 2010, in Düsseldorf beteiligt.  Es gab zwei Wochenenden in Düsseldorf, an denen es an verschiedenen Standorten Ausstellungen und Aktionen zu sehen gab. Ein Standort, das Atelier artmosphera, wo Plamen Petrov seit einer Woche an einer Kommode arbeitet. Er bemalt das Möbelstück und verwandelt es in ein Kunstobjekt.  Das ist eine gute Idee und der Zeitungsartikel dazu, der am Wochenende erschienen ist, hat etliche Besucher angelockt. 

Plamen Petrov ist ein sehr vielseitiger Künstler. Er kreiert neue Formen, die er sowohl als Möbelstücke umsetzt oder als Kunstwerke.  Der Übergang ist fliessend. Es war sehr interessant, ihn bei der Arbeit beobachten zu können.

 

Freitag, 30. April 2010

 

Heute ist nicht der 30. April, der ist schon lange vorbei, heute ist schon fast der August zu Ende und ich bin mal wieder bei Monika, die so nett ist, mir zu elfen, die Katanien aus dem Feuer zu holen. Merci.

Samstag, den 24. April 2010

 

Es gilt, an den vielen Vorhaben zu arbeiten, in Kontakt zu bleiben mit den Menschen, mit denen ich arbeite, etwas entstehen lassen, etwas, was es vorher nicht gab. Dieses Bewusstsein ist wunderbar, dass man  das ständig  kann. Man hat einen Gedanken und versucht ihn in die Tat umzusetzen, holt sich vielleicht von anderen Personen einen Rat oder bittet sie um Mithilfe und kann etwas erreichen. Das liebe ich besonders am Leben. Je mehr man an einer Sache dranbleibt, je mehr Energie man hineinsteckt, umso mehr wird geschehen.

Das ist mir bewusst und darum kreisen meine Gedanken ständig um diese Vorhaben, manchmal lassen sich sogar welche verbinden.  Es steht einiges an. Die nächste Ausstellung im Juni mit den Künstlern T. Röthardt und Ulli Natterer, eine Freilichtaufführung zum Thema "August von Kotzebue", hier in Heidelberg mit historischer Kulisse, der Aktionstag "Lebendiger Neckar" und die Ausstellung zum Thema "Wasser", im Sommer. Zwischendurch versuche ich trotzdem immer etwas zu lesen., z.B. "Die Poetin" von Guido Dieckmann. Es handelt sich um einen Roman über das aufregende Schicksal einer Frau in den Wirren der Revolution 1819.  Das Schicksal führt sie nach Heidelberg , unmittelbar nach dem Mordanschlag auf den Dichter August von Kotzebue.

 

Freitag, den 23. April 2010

 

Keine Zahnschmerzen mehr. Mit Tabletten und viel Trost bin ich befreit. Das Leben kann so schön sein!  Ich hatte zwei Wurzelbehandlungen an einem Backenzahn. Oberflächlich wurde der Zahn schon vorher behandelt, doch manchmal muss man an die Wurzel des Übels, sonst hilft alles nichts. Wie im richtigen Leben. Also, die Dinge bei der Wurzel packen, das ist die Devise und ich bin bereit dazu.

Ich habe lange gebraucht, bis ich mich an den Computer getraut habe, dann war er mir erst eine moderne Schreibmaschine und so allmählich öffnen sich mir die Geheimnisse dieser Welt. Ganz schön aufregend.  Mit Hilfe meiner lieben Freunde, Ralf und Monika arbeite ich mich durch den "Website-Dschungel". Abenteuer pur! Einmal falsch gedrückt und der Absturz ist mir sicher.  Ich versuche nicht mehr ganz so arglos voranzugehen, bin vorsichtiger geworden.

 

Heute habe ich eine neue Künstlerin kennengelernt. Sie ist mit einer guten Kundin und Freundin von mir bekannt. Sie hat mich angerufen und wir haben uns heute getroffen.  Sie hat seit einigen Wochen vd. Bilder in einem Haus, hier im Schlosswolfsbrunnenweg in Heidelberg, hängen. Für mich war es eine Freude, die Künstlerin, ihre Werke und dieses Haus kennenzulernen. Das Haus allein ist auch schon ein Kunstwerk.  Mit viel Holzvertäfelungen und sogar einem Raum mit einem Flügel, umrahmt von Palmen, lässt mein Galeristinnenherz höher schlagen.  Wir planen hier zunächst einen Event mit Musik in den nächsten Wochen.  Ein erfolgreicher Tag und jetzt noch ins Theater. Ich bin eingeladen zur Salome'.  Anschliessend treffe ich einige der Musiker, wir wollen etwas beraten.

Donnerstag, den 22. April 2010

 

Immer noch Zahnschmerzen. Trotzdem war ich mit meinem Vater unterwegs. Er musste an seinem linken Auge operiert werden. Von wegen, er sieht wie ein Adler! Ein Auge operiert und dann eine Brille. In sechs Wochen nähern wir uns dann den "Adleraugen" und vielleicht schaffe ich es dann tatsächlich, ihm noch seinen grossen Wunsch zu erfüllen, nach Paris zu fahren. Es würde nur für einen Tag sein, weil es sonst zu beschwerlich wird. Mein Vater ist 86 Jahre alt und bewegt sich hauptsächlich im Rollstuhl vorwärts. Mein Vater ist in einem Altenheim und ich versuche, wenn ich ich ihn besuche, etwas mit ihm zu unternehmen.

Eine kurze Tour um den Speyerer Dom, an den Rhein, vielleicht ein oder zwei Strassenmusikanten entdecken (das macht ihm besondere Freude), zwischendurch ein Fischbrötchen. Oder einen kurzen Trip nach Karlsruhe mit dem Zug (mein Vater war Eisenbahner), in den Zoo, ewas Sightseeing und wieder zurück. Und wir arbeiten seine Lebensgeschichte auf. Anfang Mai werde ich nach Frankfurt/Oder fahren, seine Heimatstadt. Ich versuche etwas für ihn und für mich zu entdecken, im Stadtarchiv auf die Suche nach seiner zerbombten Strasse zu gehen und viele Fotos zu machen.

Im August werde ich mich mit ihm an einer Ausstellung besteiligen:"Geschichten aus Kisten", in Speyer.

Mittwoch, den 21. April 2010

Ein ganz normaler Tag, bis auf die schrecklichen Zahnschmerzen. Vollgepumpt mit Tabletten lege ich mich erst mal Schlafen.

Morgen sieht bestimmt alles besser aus.

 

Gute Nacht!

Dienstag, den 20. April 2010

Ich habe mich endlich entschiedenen. Ich werde jetzt so oft es geht an meinem Tagebuch arbeiten. Das wollte ich immer schon einmal. So werde ich im Handumdrehen lernen, wie ich mit dem hier eingesetzten Content-Management-System am besten parat komme.

Galerie Graf
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Aktuelles

Vortrag

Dr. Erich Bäuerle: "Klang des Wassers"
Wahrnehmung des Unsichtbaren am Beispiel von Schneeflocken und Klangbildern.

 

Freitag, 1.6.2012

18 Uhr Ausstellungseröffnung

 

Kreishaus Lüchow (Wendland)
Königsberger Str. 10, 29439 Lüchow

Der Vortrag findet in der Ausstellung "Kein Leben ohne Wasser" statt. Eintritt frei.

Kein Leben ohne Wasser

• Dr. Erich Bäuerle
• Dao Droste
• Monika Frei-Herrmann
• Micha Ilg
• Li Kolean
• Annemarie Hein
• Mathias Hornung
• Alvaro Garcia Ordonez
• Uma Roychoudhury
• Diana Riesco-Lind
• Hella de Santarossa
• Cyrill Tobias
• Fabiola Vidal 
• Menu Werdin


Kreishaus Lüchow (Wendland)
Königsberger Str. 10

29439 Lüchow
vom 1.6. bis 27.7. 2012

Mo bis Do 8.30 - 16 Uhr

Fr 8.30 - 12.30 Uhr